Das Phänomen der sozialen Ungleichheit war bisher in jeder Gesellschaftsordnung feststellbar. Doch besonders seit Beginn einer kapitalistischen Wirtschaftsform verschärften sich die Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsschichten beispielsweise in Bildungs-, Finanz- und gesellschaftlichen Teilhabebelangen. Diese soziale Diskrepanz gründet in der Entstehungsphase des Kapitalismus (Ende des 18. bis Beginn des 19. Jahrhunderts), während der die klassengesellschaftliche Unterteilung sich verschärft und in einer bipolaren Gesellschaftsstruktur mündet: es gibt „Besitzende“, die die Produktionsmittel erworben haben und es gibt „Besitzlose“, die mittels dieser Produktionsmittel Güter herstellen und von der Lohnauszahlung der „Besitzenden“ abhängig sind. Diese wirtschaftliche und gesellschaftliche Unterscheidung der Bevölkerung in zwei Personengruppen führte aufgrund der Abhängigkeitssituation der „Besitzlosen“ von den „Besitzenden“ zu einer Vermögensansammlung bei den „Besitzenden“.


Wenn man nun die selbstverständlich deutlich komplexere heutige wirtschaftliche Situation beleuchtet, so stellt man fest, dass ein Prozent der Gesamtbevölkerung ein Drittel des Gesamtvermögens in Deutschland besitzt. Dies ist der derzeitige Höhepunkt des in den letzten Jahrzehnten beobachteten Trends, demzufolge sich ein immer größerer Teil des Gesamtvermögens in Händen einer tendenziell schrumpfenden Gruppe befindet. Diese Zuspitzung der Vermögensungleichverteilung lässt sich unserer Meinung nach auf die zunehmende Privatisierung ursprünglich öffentlicher Wirtschaftszweige sowie den wachsenden privatwirtschaftlichen Einfluss auf politische Strukturen und Inhalte zurückführen.
Unserer Ansicht nach trägt auch der Staat zu dieser Vermögensverteilung bei, da beispielsweise die niedrigere Besteuerung von Kapitalerträgen im Vergleich zu Einkommen durch Arbeit den Effekt der Vermögenskonzentration bei den „Besitzenden“ verstärkt. Generell begünstigt das deutsche Steuersystem Kapitalerträge und bietet Steuervergünstigungen bzw. –Absetzungsmöglichkeiten für Besserverdiener*innen.

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