Jugend

Hermann Göring wurde am 12. Januar 1893 im Sanatorium bei Marienbad bei Rosenheim geboren. Er war Sohn des ersten kaiserlichen Kommissars für Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) und späteren Generalkonsuls in Haiti und Santo Domingo. Nach seinem Schulbesuch in Fürth und Ansbach (1898-1908) besuchte er eine Kadettenanstalt in Karlsruhe und Groß-Lichterfelde. Im Januar 1913 schloss er sein Abitur ab.

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Am 7.August 1870 wurde Gustav von Bohlen und Halbach in Den Haag geboren. Er studierte Jura und Staatswissenschaften und wurde badischer Staatsdiener und anschließend Assessor im Auswärtigen Amt Berlin. 1904 wurde er im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Lega-tionssekretär in den Vatikan berufen. Dort lernte er seine zukünftige Frau, Bertha Krupp Al-leinerbin der Krupp AG, kennen. Durch seine Heirat mit ihr wurde Gustav von Bohlen und Halbach zu Gustav Krupp von Bohlen und Halbach. Er übernahm 1909 im Kruppschen Un-ternehmen den Vorsitz des Aufsichtsrates, welchen er bis 1943 innehatte.

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Am 17.Juni 1900 wurde Martin Bormann in Halberstadt geboren. Nach Abbruch seiner Schullaufbahn absolviert er seinen Militärdienst und wird in den 20er Jahren Schatzmeister der rechten Freikorps Roßbach. Außerdem tritt er bereits zu dieser Zeit dem antisemitischen Verein „Verband gegen die Überhebung des Judentums" bei. 1927 wird er Mitglied der SA und NSDAP wo er zum Gaupresseobermann sowie Gaugeschäftsführer Thüringen ernannt wird. Dort lernte er auch seine zukünftige Frau, Gerda Buch kennen, die nicht minder antisemitisch und national eingestellt war. Einer der Trauzeugen von Bormanns Hochzeit war Adolf Hitler persönlich.

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Am 10.Mai 1890 wurde Alfred Jodl in Würzburg geboren. Er diente im ersten Weltkrieg als Batterieoffizier an der Westfront. Ab 1933 war Jodl Oberstleutnant der Abteilung „Landesverteidigung" des Reichswehrministeriums. Dort wurde er zwei Jahre später Abteilungschef. 1939 wurde er von Hitler zum Generalmajor ernannt und wurde in das Amt des Wehrmachtsführers (später Wehrmachtsführerstab) erhoben. Somit wurde Jodl einer der engsten strategischen Berater Hitlers. 1994 wird er zum Generaloberst befördert.

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Was heißt eigentlich Nazi?

Der Begriff „Nazi" ist die Abkürzung für Nationalsozialist. Die Nationalsozialisten gründeten 1920 die Partei NSDAP (NationalSozialistische Deutsche ArbeiterPartei). Hitler war ab 1921 Vorsitzender dieser Partei, also ihr Anführer.
Die NSDAP hatte verschiedene Ziele. Zum Beispiel wollte sie nicht, dass alle mitbestimmen können (Demokratie), sondern dass einer oder eine Gruppe alles entscheidet (Diktatur). Alle Menschen, die nicht ihrer Ansicht waren, sollten keine Rechte mehr haben. Sie machten es sich einfach und schoben die Schuld für alle Probleme auf die Juden, die durch ihre andere Religion oft Außenseiter waren.

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npd_verbotAlle paar Jahre gibt es in Deutschland eine neue Debatte zum Thema NPD-Verbot, und bisher sind alle Ansätze, die Partei tatsächlich zu verbieten, am mangelnden Engagement der beteiligten politischen Akteure gescheitert. Man will keine neue Niederlage riskieren, man will die V-Männer nicht abziehen, die man zuvor extra „eingeschleust" hat, um Verfassungswidrigkeiten in der Partei nachweisen zu können, man kann sich einfach nicht mit allen Parteien auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen. Das sind natürlich alles hervorragende Gründe, um es mit dem Verbotsverfahren gar nicht erst zu versuchen. Trotz dieser politischen Hindernisse und dem ständigen Hin und Her auf dem Weg zu einem erfolgreichen NPD-Verbot kann und sollte man die Frage nach der Effektivität und Legitimität desselben für sich selbst klar beantworten.

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In der öffentlichen Debatte dominiert vor allem die Diskussion über die „gefährlichen Ränder" unserer Gesellschaft. Wissenschaftliche Studien rücken aber eine ganz andere Gruppe in den Fokus: die sogenannte Mitte der Gesellschaft.

Zu Beginn müssen wir uns die Frage stellen: Was verstehen wir unter „Extremismus"? Die aktuelle Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (2010) prüft einzelne Einstellungen ab, darunter fallen beispielsweise Antisemitismus, Homophobie, Rassismus oder Obrigkeitshörigkeit.

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Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. Nun war diesem Vorstandsmitglied sehr, sehr langweilig und es gab vieles im Staate Deutschland, das ihm sehr missfiel; und so nutzte es seine Freizeit, ein Buch zu schreiben.
Das Buch heißt „Deutschland schafft sich ab" und Thilo Sarrazin, inzwischen Ex-Vorstandsmitglied, hat damit eine kulturpolitische Debatte losgetreten, die in dieser Form nur schwer vorauszusehen war. Sarrazin, der schon öfter mit markigen ausländerfeindlichen und rassistischen Sprüchen aufgefallen ist, beschreibt darin die Verdummung und das Aussterben des deutschen Volks, die durch die Zuwanderung der besonders fortpflanzungsfreudigen Muslime noch beschleunigt würden. Dabei fällt vor allem ins Auge, dass insbesondere aus der so genannten „Mitte des Volkes" Zustimmung laut wurde, unterstützt durch eine Breitseitenkampagne der BILD-Zeitung.

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Sn_prozesse_clip_3eit Beginn des deutschen Eroberungskrieges und der folgenden Besatzung gab es in allen überfallenen Ländern zahlreiche Gruppen, die sich daran machten Informationen und Beweise zu sichern, um diese in die Weltöffentlichkeit zu tragen. Bereits im Januar 1942 gab die Exilregierung Polens, die in engem Kontakt mit dem polnischen Widerstand stand, ein Buch mit dem Titel »The German New Order in Poland« heraus, das neben vielen anderen Berichten einen umfangreichen Text zur Judenvernichtung in Polen beinhaltete. Zu einer systematischen internationalen Sammlung von Berichten, Zeugenaussagen und anderen Beweisen kam es aber erst ein Jahr später.

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Gender

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