Oskar_SchindlerOskar Schindler wurde am 28. April 1908 als Sohn des Landmaschinenfabrikanten Hans Schindler und dessen Frau Franziska in Zwittau in Mähren (Österreich-Ungarn) geboren. Nachdem er anfangs ein Unterstützer des Nationalsozialismus war und vom Krieg gegen andere Völker geschäftlich profitierte, rettete er während des Zweiten Weltkrieges unter Einsatz seines gesamten Vermögens und seines Lebens 1281 Juden vor dem Tod.

Für Schindler, der sich selbst einmal als „der geborene Kapitalist“ bezeichnet hat, war der Ausbruch des Krieges eine hervorragende Möglichkeit, ein Vermögen zu machen und seinen Vater wirtschaftlich zu übertrumpfen. Dies war ein persönlicher Ehrgeiz Schindlers, schon als junger Erwachsener wollte er unbedingt einmal einen Betrieb aufbauen, der größer ist als es der seines Vaters war, in dem mehr Menschen beschäftigt sind und der vor allem mehr Profit abwirft. Durch den Krieg und den damit verbundenen ungeheuren Bedarf an Kriegsgeräten sah er seine Chance gekommen.

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charlie2Charlie Chaplin war einer der berühmtesten Filmschauspieler des 20. Jahrhunderts. Anfangs brillierte er in zahlreichen Stummfilmen, in denen er es verstand, seine einzigartige Komik mit tiefsinnigen Botschaften zu vereinen. Später produzierte er auch Tonfilme mit Dialogen. Seine Gestik und seine Bewegungen waren wie er selbst unnachahmlich. Chaplins Markenzeichen war sein kleiner auffälliger Schnauzbart, den er aber schon lange vor Hitler hatte.

In seinem im Jahr 1940 uraufgeführten Film „Der große Diktator" setzt sich der jüdische Charlie Chaplin satirisch mit dem Nationalsozialismus auseinander. Die Namen der Charaktere sind an die der Größen des Dritten Reichs angelehnt. So spielt die Handlung in Tomanien (Germanien, also Deutschland), der Diktator des Films heißt Anton Hynkel (Adolf Hitler), seine Vertrauten sind Dr. Gorbitsch (Dr. Goebbels) und Feldmarschall Hering (Göring). Der Verbündete des Diktators ist der Herrscher von Bakterian (Italien), Benzino Napoloni (Benito Mussolini).

Chaplin selbst spielt einen tomanisch-jüdischen Frisör, der durch eine Verletzung im Ersten Weltkrieg sein Gedächtnis verloren hat und erst während der Regierungszeit des Diktators Hynkel aus einer Heilanstalt fliehen konnte. Da er nichts von der Entwicklung in Tomanien mitbekommen hat und somit nicht so wie andere eingeschüchtert ist, wehrt sich er sich gegen die Schikanen der Polizei und kommt schließlich in ein Konzentrationslager.

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grauzone
In dem Film „Die Grauzone" von Regisseur Tim Blake Nelson aus dem Jahr 2001 geht es um das Sonderkommando im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Diese aus jüdischen Häftlingen bestehende Einheit war dazu bestimmt, die Gefangenen in die als Duschen getarnten Gaskammern zu führen und die Leichen später in den Krematorien zu verbrennen. Wer sich weigerte, diese Arbeit auszuführen, wurde sofort erschossen.

Im Blickpunkt des Films stehen der jüdische Arzt Miklos Nyiszli, der für den KZ-Arzt Josef Mengele (der für seine grausamen Menschenversuche berühmt war) als Assistent arbeiten muss und somit einen Sonderstatus unter den Gefangenen inne hat, und der SS-Oberscharführer Erich Muhsfeldt. Die beiden führen oft Gespräche. Manchmal bittet der SS-Aufseher den jüdischen Arzt um medizinischen Rat. Muhlsfeldt wirft den jüdischen Gefangenen vor, sich nicht gegen die Abschlachtung zu wehren. Er behauptet, dass es leicht gewesen sei, die Häftlinge dazu zu überreden, im Sonderkommando zu arbeiten, obwohl sie dabei die Ermordung ihrer Mitinsassen erst ermöglichten.

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letzte_schmetterlingDer Film „Der letzte Schmetterling" erzählt die Geschichte von einem französischen Künstler im Zweiten Weltkrieg in der Zeit, als Frankreich von den deutschen Truppen besetzt war. Der Pantomime Antoine Moreau war mit einer Frau zusammen, die Jüdin war und - was er nicht wusste  - im französischen Widerstand mitarbeitete. Sie starb auf der Flucht vor der Gestapo, als sie von dem Haus, in dem sie mit Antoine lebte, herunterklettern wollte, dabei aber abstürzte. Sofort wurde Antoine mitgenommen und von der Gestapo ausgequetscht. Auch als sich herausstellte, dass er von nichts wusste, wurde ihm seine Freiheit nur unter der Bedingung versprochen, in das jüdische Ghetto Theresienstadt zu fahren und dort eine einzige Vorstellung zu geben.

Der Film erzählt, wie er einwilligt, nach Theresienstadt fährt und für diese Vorstellung probt. Er rettet vielen Insassen des Ghettos das Leben, indem er sie als Schauspieler oder Musiker in das Stück einbezieht. Dennoch geht immer etwas schief, und je länger er dort ist, desto klarer wird ihm, wie die Juden dort tatsächlich behandelt werden und dass man seinen Auftritt für Propagandazwecke der Nazis einsetzen möchte.

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