Der Begriff Patriotismus kommt aus dem Griechischen ("Vaterlandsliebe") und bedeutet eine enge emotionale Verbundenheit einer Person mit seinem Land, die meist auf ethnischer, politischer oder kultureller Verbundenheit gründet.

Wir haben die Problematik des Begriffs Patriotismus durch gegensätzige Ansichten zweier Seminarteilnehmer dargestellt.

Das Problem des Patriotismus ist, dass es nur eine schmale Trennwand zum Nationalismus gibt. Der Unterschied ist, dass der Patriotismus im ursprünglichen Sinne nur seine eigene Nation aufwertet und andere respektiert, während der Nationalismus andere Nationen abwertet. Der Unterschied ist nicht ganz einfach zu sehen und das Wort Patriotismus kann auch einfach als „harmloser“ Deckmantel des Nationalismus missbraucht werden. Die Gefahr dass Patriotismus früher oder später in Nationalismus übergehen könnte, ist auch eine plausible Theorie wenn man sich z.B. das Dritte Reich anschaut. Auf die Frage ob er sein Land liebe, antwortete Gustav Heinemann (ehemaliger Bundespräsident) einst: „Ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau.“

Patriotismus bedeutet Identifikation mit dem eigenen Land und hat absolut nichts mit Abwertung anderer Nationen oder Völker zu tun. Zwischen Patriotismus und Nationalismus besteht demnach ein großer Unterschied, was der ehemalige Bundespräsident treffend auf den Punkt brachte: „Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet.“
Der Patriotismus ist zudem in vielen Ländern stark verankert und wird positiv wahrgenommen, wodurch sich die Frage stellt warum er in Deutschland häufig als störend empfunden wird. Patriot zu sein bedeutet, „das Beste des Staates im Augenmerk zu haben“ (so Johann Moritz Gericke) und nicht, dass man eine eingeschränkte Weltansicht hat.
Der aktuelle Bundespräsident bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Patriotismus und Weltoffenheit sind keine Gegensätze – sie bedingen einander!“

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