united skinsDie Skinheadbewegung hat ihre Wurzeln im England Ende der 60er Jahre. Um allerdings die Entwicklung genauer zu beschreiben, muss man zurückblicken auf die Rastafari-Bewegung, die ebenfalls in den 60er Jahren ein Befreiungsversuch schwarzer Jugendlicher gegen das Unterdrückungssystem in Jamaica war. Damals führten dort bewaffnete Gruppen, sogenannte „Rude Boys“, Schlachten gegen die Polizei und andere Gangs. Ihre Musik war der Reggae, ihre Gallionsfigur Bob Marley, zumindest in den USA. Nach immer extremer werdenden Übergriffen des Staatsschutzes flüchteten viele „Rude Boys“ in den jamaicanischen Dschungel, um dort in Rasta Camps Ganja anzubauen. Später emigrierten viele von ihnen nach England, wo sie einen großen Einfluss auf die weißen Jugendlichen - vor allem die Londoner working class - ausübten.

Das lag zum einen an ihrer Musik und zum anderen daran, dass sie ebenfalls arm waren. Die Jugendlichen besannen sich mehr und mehr auf ihre Herkunft und trugen nun im Gegensatz zu den Mods ihre Arbeitskleidung auch nach Feierabend. Um sich von den Hippies der middle class zu distanzieren, schoren sie sich das Haar, trugen dazu Sherman Hemden, Hosenträger, Jeans und Boots. So entstand ein neues Bild in den englischen Arbeitervierteln. Die ersten Skinheads 1969 tranken Bier, prügelten sich oft und hörten ihre eigene Musik, zumeist Reggae, Ska und später Oi!. Die Skinheadszene wurde zum Forum für die nichtprivilegierte Arbeiterklasse mit wenig Aussicht auf ein besseres Leben. Daraus entstand Hass auf Politiker und höhere Gesellschaftsschichten.

Die Skinheads waren somit nicht nur nicht politisch, sondern grenzten sich gezielt von der Politik ab, in die verschiedensten Richtungen. Gegen Ende der 70er Jahre entstanden andere Bewegungen, die den Skinheadkult zum Teil verdrängten bzw. veränderten. Mit Skinheads verband man mehr das rechte Spektrum, da viele sich der Nationalen Front zuwandten. Erst Ende der 80er erlebte die Skinheadbewegung - vor allem in Deutschland - ein Comeback.

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