Kooperation mit dem Werkstattprojekt der basa (Neu-Anspach, 29.11. - 02.12.2004)

rollbahnGegen Ende des 2. Weltkrieges wurden 1700 jüdische Zwangsarbeiterinnen aus Ungarn ins Rhein-Main-Gebiet geschafft und unter Aufsicht der SS und der Firma Züblin dazu gezwungen, die erste Beton-Rollbahn des Frankfurter-Flughafens zu bauen. Untergebracht im KZ-Walldorf, schufteten sie unter menschenunwürdigen Bedingungen - der Willkür der KZ-Aufseherinnen und Wachsoldaten hilflos ausgeliefert.

Ein halbes Jahrhundert später wurden Überlebende an die Stätte ihres Martyriums eingeladen und trafen anlässlich der Einweihung einer Gedenkstätte auf Schüler einer Mörfeldener Schule. Auf dem ehemaligen KZ-Gelände sind noch heute Reste der Gebäude zu finden, und ein Lehrpfad erinnert an die Schicksale der aus ihrer Heimat verschleppten Frauen. Malte Rauch, Bernhard Türcke und Eva Vossen waren bei dem Treffen dabei und produzierten dazu 2003 einen Dokumentarfilm über die Rollbahn, ihren Bau und den heutigen Umgang damit.

Neben einer intensiven Recherche zum Thema im Internet und vor Ort luden wir den Filmemacher Malte Rauch zu einer Diskussion über den Film und seine Hintergründe in die Bildungsstätte Alte Schule Anspach ein.

Herzlichen Dank an Malte Rauch und an die Mörfelden-Walldorfer Stadthistorikerin Frau Cornelia Rühlig, die uns über das ehemalige KZ-Gelände führte und uns sehr einfühlsam die Geschichte der Frauen näherbrachte.

Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung... Wider den Schlußstrich unter die Vergangenheit.
(aus: Begleitheft zum Historischen Lehrpfad am ehemaligen KZ-Außenlager Walldorf)

Weitere Informationen zum Thema:
Film "Die Rollbahn" - http://www.basisfilm.de/rollbahn/00_rollbahn.html
Lehrpfad "KZ-Walldorf" - http://www.gg-online.de/html/kz_walldorf.htm

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