letzte_schmetterlingDer Film „Der letzte Schmetterling" erzählt die Geschichte von einem französischen Künstler im Zweiten Weltkrieg in der Zeit, als Frankreich von den deutschen Truppen besetzt war. Der Pantomime Antoine Moreau war mit einer Frau zusammen, die Jüdin war und - was er nicht wusste  - im französischen Widerstand mitarbeitete. Sie starb auf der Flucht vor der Gestapo, als sie von dem Haus, in dem sie mit Antoine lebte, herunterklettern wollte, dabei aber abstürzte. Sofort wurde Antoine mitgenommen und von der Gestapo ausgequetscht. Auch als sich herausstellte, dass er von nichts wusste, wurde ihm seine Freiheit nur unter der Bedingung versprochen, in das jüdische Ghetto Theresienstadt zu fahren und dort eine einzige Vorstellung zu geben.

Der Film erzählt, wie er einwilligt, nach Theresienstadt fährt und für diese Vorstellung probt. Er rettet vielen Insassen des Ghettos das Leben, indem er sie als Schauspieler oder Musiker in das Stück einbezieht. Dennoch geht immer etwas schief, und je länger er dort ist, desto klarer wird ihm, wie die Juden dort tatsächlich behandelt werden und dass man seinen Auftritt für Propagandazwecke der Nazis einsetzen möchte.

Er erfährt schließlich, dass er das Stück genau an dem Tag aufführen soll, an dem das Rote Kreuz nachsehen will, wie es den Juden in Theresienstadt geht. Doch da hat Antoine strikt was dagegen. Er will gegen die Propaganda der Nazis ankämpfen, die dem Roten Kreuz vortäuschen möchte, dass es den Juden eigentlich gut ginge. Er will zeigen, wie es wirklich ist.

Er spielt am Ende die Geschichte von Hänsel und Gretel in einer abgewandelten Form: Die Hexe wirft von den Kindern eines nach dem anderen in den Ofen, bis Antoine kommt, mit einer magischen Glocke das Feuer löscht und die Kinder wieder aus dem Ofen rausholt. Dann kommt die Hexe wieder und versucht erneut, die Kinder in den Ofen zu werfen, doch da wird sie von allen Kindern gemeinsam in den Ofen gestoßen. Mit diesem Stück wollte er nicht nur die Leute unterhalten, nein: Er wollte dem Roten Kreuz zeigen, wie es in dieser Stadt wirklich ist. Doch gereicht hat das nicht: Antoine selbst wurde mit dem nächsten Abtransport in den Tod geschickt.

„Der letzte Schmetterling" ist ein sehr schöner Film, der zeigt, wie aussichtslos die Lage der Juden im Krieg wirklich war und wie es dennoch gelungen ist, an einzelnen Punkten ein Zeichen für den Widerstand zu setzen.

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